Minis Freundschaftskinder Rote Falken Service

 

Wien, 28. 5. 2009
 
 
Rote Falken: Freiheitliche Verhetzung von Jugendlichen stoppen!
FPÖ geht mit Anti-Eu-Comic zu weit
 
Der Anti-EU-Comic, der von der FPÖ an 500.000 JungwählerInnen ausgesendet wurde, stößt bei den Roten Falken auf harte Kritik. Das 62 Seiten lange Machwerk strotzt laut den Roten Falken von rassistischen und nationalistischen Ressentiments.
„Auf diese Art und Weise Wahlwerbung an Jugendliche zu richten ist skandalös. Der Comic bedient nicht nur sämtliche ausländerfeindlichen und antieuropäischen Klischees, sondern spielt dezidiert mit (neo)nazistischer Symbolik wie SS-Runen und Kühnengruß. Die FPÖ geht hier eindeutig zu weit!“, kritisiert Martin Heim aus dem Vorsitzteam der Roten Falken.
Nach der Verharmlosung der Vorfällen in Ebensee, den Angriffen blauer Repräsentanten gegen Ariel Muzicant und Hitler- bzw. Kühnengrüße auf FPÖ Veranstaltungen ist mit diesem Comic laut den Roten Falken ein Punkt erreicht, an dem alle demokratischen Kräfte Stopp sagen müssen:
„Eine Partei, die ihre Politik auf Verhetzung und Ausgrenzung baut, die Rassismus und Antisemitismus zum Programm erhebt, muss mit allen demokratischen Mitteln bekämpft werden! Wir fordern, einen sofortigen Subventionsstopp für das Freiheitliche Bildungsinstitut, das für die Hetzschrift als Absender verantwortlich zeichnet.“, schließt Heim.
 
Rückfragehinweis:
Rote Falken, Karin Blum, Tel.: 0650/6626620
 
 

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